Die Welt verkommt und mit ihr alle Werte – HANDELT !

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Weltveränderung

Kinderklau, Dschungelkapitalismus, soziale Ungerechtigkeit, Krieg und Vandalismus – Millionen Arbeitslose, Gewaltverbrechen, Terror! Die Gesellschaft ist ratlos –


Jeder kennt ihn – den sich ständig anbiedernden Ohrwurm aus dem Radio: „Das hammer uns verdient!“, wo jegliche Arbeitsmoral als solche ihren Wert verliert, wo der Zuhörer aufgefordert wird, ordentlich „die Sau raus“ zu lassen, da ja „nur von Arbeit … kein Mensch auf Dauer richtig glücklich“ sein könne! –

Rap, Hardcore, Punk und Heavy Metal benebeln uns mitsamt okkult-schwarzen Klängen die Sinne: Mystik, rohe Gewalt, Jähzorn, blanker Hass und Ärger – die dunkle Seite des Daseins. Ein tristes, manchmal gar brutales Spiegelbild unserer Gesellschaft, ein oft sexistisch ausartendes Horrorszenario, das dröhnend, hämmernd, schreiend, klagend und nicht selten wild – die Gedankenwelt Millionen Jugendlicher durchschwemmt. Alles legal auf dem Markt erhältlich … Wir haben Tausend Vorbilder, die ihr Leben in Saus und Braus verbringen, Vorbilder prominenter Leute, die gewohnt sind, ihre Lebensziele im Felde der Bequemlichkeit und Schwelgerei, des Luxus und Vergnügens abzustecken. 

Ja und unser schöner Staat (wenn man diesen überhaupt so bezeichnen kann) gilt uns zunehmend als Feind, die Regierung hat ihre Autorität verbüßt – nicht zuletzt wegen der vermehrten Politik-Skandale, – zunehmend auch durch Jugendämter – irgendwelcher machtbesessener Querschläger, die unbeirrbar, eiskalt und mit Kalkül ihr Ding zu machen pflegen. – 

Und hier ist der Ansatz“, Macht – sie ist es, welche die Ziele der Politverbrecher formiert und lenkt, da sich die einzelnen Herrscher des Systems kaum noch als „Diener des Volkes“ begreifen können – „Diener des Volkes“ – eine fürwahr verstaubte Begrifflichkeit einer längst vergangenen Geistesgegenwart unserer Politik, der man heute höchstens ein hohnsagendes Kopfschütteln erwidern mag. Und bislang hatte Arbeit ja durchaus noch den Status einer gesellschaftsordnenden Notwendigkeit inne: Sie erfüllt den Menschen, macht ihn zufriedener, vermehrt ihm sein Selbstwertgefühl und gibt ihm letztlich seinen Platz im Kreise seiner Mitmenschen. So scheint es zumindest!

Doch die Mentalität heute, hat sich in einschneidender Weise verändert: Obwohl nun die Maschinen die Menschen großflächig ersetzen und über die Maßen entlasten, schreit die Gesellschaft fortwährend nach mehr Freiraum, Luxus und Bequemlichkeit, nach mehr Zufriedenheit, die man gemeinhin im Reichtum zu finden glaubt – so wie es einem die Medien schließlich ohne Unterlass einflößen: Da ist immerzu von Reichen und Schönen, von Glanz und Glamour die Rede – Opium fürs Volk – so will beinah jeder sein; dort träumen die Teenies zu stehen – auf dem Treppchen, wo man als „Star und Sternchen“ umjubelt und gefeiert wird.  Viele Jugendliche äußern ihre Motivation darin, einmal Millionär zu sein! Junge, meist hübsche Frauen träumen davon, einen alten reichen Mann zu heiraten – nicht etwa um der Liebe willen – sondern im banal formulierten Ziel „diesen zu beerben“, wenn er einmal – hoffentlich ganz schnell! – das Zeitige segnet.

Na und? Was ist da schon dabei? Das ist doch ganz normal!

Ja, in der Tat: Alltägliche Normalität im säkularisierten, verweltlichten Europa. – So gibt auch der Chefredakteur Helmut Markwort im Focus-Magazin zu bedenken, dass die Mitglieder der EU „drauf und dran“ seien, „Grundwerte des alten und neuen Europa zu beschädigen.“ Und sie sind nicht auf dem Weg dorthin sondern am Ziel. Und woanders heißt es in den Behörden der Jugendämter: „Wir bestimmen über andere, über die Kinder, als sei es das Selbstverständlichste dieser Welt – Na und was ist das schon. … Wir formen, gestalten und züchten sie, wie es uns gefällt. Und so tun sie es auch mit den Menschen. Wer die Macht hat, wird sie nutzen. Für sich und gegen den anderen. Einige reden von der Ellenbogengesellschaft, während andere … unbeschwert jene bewundern, die ihre Ellenbogen richtig einzusetzen verstehen. Daraus resultiert eine ganze Kinderhandelindustrie. Aber Geld regiert die Welt – das war schon immer so! Über Generationen hinweg hatte denn auch zumeist das kleine Volk unter den Auswüchsen des Imperialismus seiner Beherrscher zu leiden gehabt. Und ebenfalls recht unverblümt, forderte schon der ehemalige Bundespräsident Johannes Rau: „Wir müssen eine Politik wiedergewinnen, die sich an Werten orientiert.“, worin ihm sein ‘trauter Nachfolger Horst Köhler mehrmals – und das so gänzlich offensiv – beipflichtete und Kohl uns dann auch noch ins letzte Aus schoss. 


Kapitalismus – Vetternwirtschaft im großen Stil 
Unser blauer Planet hat genügend Reserven, um jedem einzelnen Erdenbürger ein erträgliches Leben bieten zu können. Frieden ist ja schon lange das Ziel internationaler Konventionen und viele Grenzen haben ohnehin nur noch symbolischen Charakter! Ja, Terrorismus ist zwar schon ein Thema – da muss man halt intervenieren, auch wenn das Verluste kostet, das ist leider nicht zu ändern! – aber insgesamt stehen die Zukunftsprognosen gut bis sehr gut: Die Menschheit befindet sich auf ihrem besten Weg seit ihrer Geschichte – man denke nur einmal an die Abrüstungsverträge der großen Staaten, die verschiedenen Umweltbündnisse, die Menschenrechtskommissionen oder an die Vereinigung der meisten europäischen Länder, ein einmaliges Staatenbündnis, wovon vor Jahren noch nicht einmal die Rede sein konnte! Alles in allem geht die Menschheit verheißungsvolle Schritte in eine neue Ära des friedlichen Miteinanders, auf einem gemeinsamen Weg der gegenseitigen Würde, Akzeptanz und Toleranz! 


Anmutende, vielversprechende Worte, nicht wahr? – Jedoch nichts als leere Phrasen – weiße Tünche, die man auf die Oberfläche bröckelnder Fassaden schmiert! Denn unsere Erde kapituliert, angesichts des habgierig betriebenen Raubbaus, der gnadenlosen Bemächtigung ihrer Rohstoffe. Millionen Schlote treiben weiterhin giftige Industrieabgase in die Atmosphäre und die Flüsse dienen weiterhin als billige Entsorgungsmöglichkeit irgendwelcher Chemikalien: Ozonfraß, Gletscherschmelze – Klimakatastrophen sind nur ein paar der vielen Konsequenzen. Unartgerechte Massentierhaltung, die man aus Profitgier betreibt, lässt das Schlachtvieh aufstöhnen; Tierversuche im großen Stil kennen kein Erbarmen, kein Tabu und keine Toleranz – schließlich sind Affen, Hunde, Katzen, Hasen, Mäuse und Ratten dem niederen Entwicklungsstadium der Evolution zuzuschreiben und stellen doch dahergehend keinen sonderlichen Verlust dar! – „
Außerdem darf man nicht die gewaltigen medizinischen Fortschritte vergessen, die es beispielsweise erst möglich gemacht haben, ein Präparat zu entwickeln, dass am empfindlichen menschlichen Auge verwendet werden kann. Das war in der Tat eine besondere Herausforderung, die uns viel Mühe, Zeit und Aufwand gekostet hat!“ Unsere Gesellschaft ist von Arroganz, Gefühllosigkeit, Heuchelei, Betrug und Intoleranz durch und durch zersetzt – man blicke doch nur um sich! Kinder die ihren Familien entrissen werden und Kinder die in Heimen oder gar bei Pflegeeltern unter Tyranneien und Brutalitäten zu leiden haben. Oder, wo Ehebruch den Treueschwur befleckt! In den Schulen geht es weiter, wo Rassenhass, Neid, Mobbing und Gewalt auf der Tagesordnung stehen. Und schließlich reicht das Geflecht der Verantwortungslosigkeit, Ignoranz und Tatenlosigkeit innerhalb unserer Gesellschaft bis hinauf zur großen Politik. So mag auf die lauteren Motive der einzelnen Volksvertreter heute kaum mehr jemand recht vertrauen, da das reinliche Image derselben durch Bestechlichkeit und Korruption oftmals überschattet wurde. Aber Hand aufs Herz werte Politik und werte Jugendamtsmitarbeiter/innen – eigentlich kann man es euch bedauernswerten Kandidaten, deren Betrügerei lapidarer Weise ins Rampenlicht geraten ist, doch gar nicht verübeln! Jedenfalls sind sie auch nur Menschen und wieso sollten gerade sie sich an solche Maßstäbe oder Gewissensfragen orientieren, die doch gemeinhin an Relevanzund Gültigkeit verloren haben? Wenn mir als Politiker, irgendwer ein paar Hunderttausend Euro „bereitstellen“ möchte, nur für so eine kleine machbare „Gefälligkeit“, warum sollte ich solch ein verlockendes Angebot ausschlagen? Da sagen doch nur irgendwelche verklemmten Gesellschaftsmaßregler oder idealversessenen Moralapostel „nein“ und insgeheim würden sie wahrscheinlich dasselbe tun! – Kleinere Geldaufwendungen für den einen oder anderen Zweck sind schließlich gang und gäbe, und das entspricht der Realität! – Die Devise ist doch ganz klar: Wo kein Kläger, da kein Richter!

Nun aber haben wir das System schon lange durchschaut und sollten wissen: „Die Dinge sind nicht mehr schwarz oder weiß. Alles ist grau. Weder gibt es noch Platz für Gewissen, Ethik und Moral. Die guten Manieren sind verloren gegangen. Die Höflichkeit ist verloren gegangen. Der Anstand ist verloren gegangen. Immer seltener unterscheidet man zwischen Recht und Unrecht. Heute ist es keine Sünde, wenn man eine Straftat begeht, sondern wenn man sich erwischen lässt.“ Damit wären wir beim Theaterstück angekommen werte Kandidaten.

Alles nur noch ein Anblick des düster voranschreitenden Debakels: „Als ich mich in jüngeren Jahren voller Hoffnungen, Ideale und Wünsche politisch betätigte, glaubte ich wie viele meiner Kollegen jahrelang, dass alles in Ordnung kommen würde und dass wir eine schönere und leichtere Zukunft hätten, wenn wir erst einmal gute Wohnverhältnisse hätten, familiäre Sicherheit, gute Ausbildungsmöglichkeiten und einen annehmbaren Lebensstandard. Wie wir inzwischen wissen, ist das nicht der Fall“.

Stattdessen unterliegt alles nur noch einer Spaßgesellschaft, Konsumgesellschaft, Ellenbogengesellschaft und das sind Begriffe, die nicht mehr viel Aufsehen erregen. Wir haben gelernt mit dem Wandel der Werte umzugehen. Die Frage gilt nicht mehr der Wahrheit, sondern der Vermarktung, denn wer besser „rüber kommt“, wer schlagkräftiger ist, wer stärker mit den Ellenbogen ausschlägt, der geht als Sieger aus dem Ringe hervor!

Wer spricht die Wahrheit? Oder: Was ist überhaupt die Wahrheit? – das steht nicht zur Debatte, sondern wer sich „volksnäher“ präsentiert, wer ein stärkeres Kontra gibt. – Auch hier hat lange schon der sogenannte „Sozialdarwinismus“ – das Recht des Stärkeren, Einzug gehalten, wobei Charles Darwins Theorie vorbehaltlos selbst von eingeschworenen Kirchenvertretern geduldet und respektiert wird. Viel steht auf dem Spiel, denn Ruhm und Publicity sind verlockend.“

So auch haben wir noch weitere Baustellen zu sanieren – wie die Organisation von Hilfsgütern. Nicht etwa das unsere Erde zu wenig Güter produzierte – das Problem liegt ganz einfach in der Verteilung! Nicht etwa, dass man hierzu nicht die Möglichkeiten hätte, denn die Logistik hat sich schließlich längst ihrer Superlative“ausgezeichnet – nicht etwa, dass man über keine Transportmittel oder – Verbindungen verfügte, nein, das ist es alles nicht. Auch sind es nicht diverse Verbote, Unruhen etwaiger Herrscher oder Staaten, derentwegen man dem Defizitnicht abhelfen könnte – da ist man auch schon ganz anderen Schwierigkeiten „Herr geworden“ … 

Die Wahrheit ist schlicht, dass es am Wollen bzw. Nichtwollen liegt – an jenem Willen etwas jetzt sofort und heute zu tun: Nämlich sämtliche Hebel in Bewegung zu setzen, um notwendige Hilfsprojekte aller Art anzukurbeln.

Dahingegen überlässt man lieber das tagtägliche Sterben Hunderttausender lieber der Nachwelt, insofern man doch eigene Probleme zu bewältigen hat: Da ist kein Raum und keine Möglichkeit für die Schwächeren auf Erden – das ist nun einmal der Lauf der Dinge …Brutal, unbarmherzig, schonungslos, kaltherzig – egoistisch, barbarisch – fatal und fundamentalistisch!„Die Konzerne, – und gar auch die Familienpolitik, funktionieren nur noch nach einem Prinzip: Gewinnmaximierung. Sie tragen keine normative Verantwortung für die Gesellschaft. Und gleichzeitig steigen die Leichenberge. Tausende Menschen sterben jeden Tag an Hunger und seinen unmittelbaren Folgen – auf einer Welt, die ohne Problem das Doppelte der Weltbevölkerung ernähren könnte. … ‚Das ist die Realität und nicht die vorgespielte Realität der Konzerne.’ Menschen sterben an Hunger nicht aus Fatalität, sondern weil sie ermordet werden. … Das ist einfach das Recht des Stärkeren.“ Man nenne es das Imperium der Schande. John F. Kennedy sagte einmal: „Selbstbestimmung ist nur ein Schlagwort, wenn die Zukunft keine Hoffnung bietet.“ – So ist die Freiheit an sich zwar edel, schön und gut, aber ohne eine ihr vorgegebene Richtschnur, artet die Freiheit des einen schnell zur Drangsal des andern aus, wie es auch nachstehendes Zitat veranschaulicht: „Ein Großteil des Leids auf der Welt ist eine direkte Folge des Missbrauchs des freien Willens.

Aber unsere schöne heile Welt wird regiert von einer breiten Liga solcher Politprominenz, die große Stücke auf die „Theorien“ der Wissenschaft legt, so dass man Gesetze verabschiedet, die buchstäblich für eine Verfassung der Gott-losigkeit plädieren – wenn wir dann heute noch Gott in den Mund nehmen können. Ein Gottesbezug wird in der europäischen Maxime der Moderne sowieso abgelehnt. „Ja so ist das“, aber Globalisierung treibt indes unsere Wirtschaft voran – Geld kommt zu Geld und der Reichtum Einzelner steigt ins Unermessliche. Doch die Probleme der vielen Länder und Menschen nehmen zu. Nun denn – angenommen die Machthaber einigten sich endlich auf eine „sozial-staatliche“ Verteilung von Gütern, so dass man im Gegensatz zum geltenden „Recht des Stärkeren“, mit „gutem Willen“ einen „Ausgleich“ schaffte, wodurch „nach dem Grundsatz der Gleichheit [unser] Überfluss dem Mangel jener [Bedürftigen] abhelfen“ könnte – würde da unsere abendländisch-christliche Mentalität nicht bereits mit voller Wucht an ihre eigenen Grenzen prallen? 

Oder könnten wir je erwarten, dass der reichste Mann der Welt, Bill Gates, neben seinen erlauchten Milliardärskumpanen und jenen steinreichen Illuminaten anderer Zünfte ihren Reichtum, im gemeinschaftlich-demokratischen Willen, aufzuwenden bereit wären, um Abhilfe oder wenigstens einen „Ausgleich“ für die Ärmsten dieser Welt zu schaffen, die Tag für Tag den Hungertod sterben? Beschämend nehmen die Dinge ihren Lauf, die heranwachsende Generation weiß weder mit sich noch mit ihrer Umwelt etwas anzufangen, hat auf die Frage nach dem Sinn des Lebens nur ein Achselzucken übrig. – Es wäre jedenfalls „dumm“, sich darüber Gedanken zu machen, was der „Sinn des Lebens“ sei, wetterte erst kürzlich der eine oder andere Vertreter eines hochkarätig besetzten Zusammentreffens verschiedener Wissenschaftler, die sich ernstlich um die Beantwortung derselben Frage bemüht hatten. Selbst die Kirchen scheinen heute außerstande, den Menschen eine Stütze zu bieten. Es hat überhaupt den Anschein, als habe sich die Römische Herrin in ihren zahlreichen Bestrebungen – bloß nicht anzuecken, öffentliches Interesse oder Ärgernis zu erwecken. Es ist ja gar nicht lange her, da ist besonders sie – die päpstliche Kirche, buchstäblich ins Fettnäpfchen getreten, als sie allen christlichen Glauben verleugnet hatte, um dem großen Führer Hitler die Hand zu reichen, der dann 1933 – im Gegenzug zur „kirchlichen Neutralität“ – ein Reichskonkordat“ bewilligte, das die Fortzahlung der Kirchensteuer bis heute reglementiert(e). Aber, um zum Geschehen zurückzukommen – es sollte nicht lange dauern, da folgte dem vorangegangenen Desaster schon die nächste Katastrophe. – Denn: Noch war nichts entschieden! Hitler, der im Geschichtswerk „Europa zwischen den Kriegen“ als „unverfälschter Sozialdarwinist“ gebrandmarkt wird, gab sich gänzlich dem Geist der Zeit dahin und sympathisierte überdies auch mit Nietzsches Auffassung der Dinge. – „Wollt ihr den totalen Krieg?“, schrie Hitlers Patron und Generalbevollmächtigter Goebbels im Hall der Lautsprecher dem Volke entgegen. Und die Antwort erscholl im einstimmigen Widerhall mit einem absoluten „Ja!“ – für den „totalen Krieg“. 

Hitler ging es wortwörtlich um eine „Regierung der Macht und Autorität“, um eine Erweiterung des „Lebensraumes“. Dieses „nationalsozialistische Gedankengut“ war „mit populären sozialdarwinistischen Ideen vom ‚natürlichen’ Überlebenskampf der Völker und Rassen verknüpft. Die Geschichte hat es gezeigt – wer will es verleugnen? Wir können bis auf den Grund sehen – die Wahrheit schreit uns direkt ins Gesicht! Das Eis, das uns ein Fundament war, das uns getragen hat, ist dünn geworden. So dünn, dass wir Gefahr laufen, einzubrechen.

Wir haben auf die Warnungen nicht gehört. Wir wollten es besser wissen. Wir waren halsstarrig und blind. Die „antiautoritäre Erziehung“ kam mit der Neuorientierung nach dem Krieg in Mode – „der Jugend bloß nichts vorschreiben“, denn sie muss das Recht und die Freiheit haben, ihren eigenen Weg zu wählen. 

Im Nu, so scheint es, haben dann „Sex, Drugs & Rock’n Roll“ die Welt erobert – haben angeblich neue Perspektiven eröffnet. Man war doch schließlich „frei“ – und diesen „Boom“ nutzte dann auch die freie Marktwirtschaft. Immerzu brutaler werdende Filme begeisterten ein Millionenpublikum: Je mehr Gewalt, je mehr Thriller, Mystik und Action, desto besser kam der Film am Ende an! Videospiele animierten die Brutalität in abscheulichster Weise: Blut spritzte, Gedärme brachen aus den aufgeschlitzten Körpern hervor – die Jugend fand es „krass“, „cool“ und „geil“!

„‚Diese Jugendlichen sind extrem gefährlich, … denn sie verfügen über keinerlei moralische Maßstäbe und Hemmungen. Es liegt auf der Hand – unsere Kinder gestalten die Zukunft, sie werden das Land führen und regieren – sie werden die Herrschaft übernehmen. Wenn wir alt, grau und zerbrechlich sind, werden sie an der Macht sein! Dann dürfen wir uns getrost auf ihr Mitgefühl und Erbarmen verlassen – aber dürfen wir das wirklich? – Oder müssen wir uns am Ende gar vor unserer eigenen Brut fürchten und in Acht nehmen? Fürchten vor einer Generation, der nichts mehr „lieb“, „wert“ und „heilig“ ist, einer Generation, welche mit Brutalität, Gewalt, Drogen und Kriminalität großgeworden ist, einer Generation, die nur im Geld, Spaß und Vergnügen ihre Lebensziele „abzuchecken“ versteht. Einer Generation, der niemand erzählt hat, was „gut“ und „böse“ ist – einer Generation, die sich selbst zum Maßstab aller Dinge macht! – Fürwahr, es hat den Anschein, dass es in die letzte Runde geht … Noch ist es nicht zu spät! Noch ist nicht aller Tage Abend. Wir haben noch Gelegenheit, die Notbremse zu ziehen. Aber die Zeit wird knapp – wir haben es in der Hand, ob wir leben oder zugrunde gehen! Alles Drumherumreden führt zu nichts. Wir müssen die Karten endlich auf den Tisch legen. 

Am Wollen ist nichts Gutes – Es sei denn man tut es !

Sanja Welsch

 

 

 
 
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2 Kommentare zu „Die Welt verkommt und mit ihr alle Werte – HANDELT !

    schwaebischgmuendnachrichten sagte:
    Dezember 29, 2013 um 7:47 am

    Hi… – Textpassage aus Wiki zum Thema Jugendamt: Die Dienst- und Fachaufsicht über die Jugendämter liegt, wie bei anderen kommunalen Behörden auch, beim Chef bzw. bei der Chefin der Verwaltung. In den Städten sind dies der (Ober-)Bürgermeister bzw. die (Ober-)Bürgermeisterin, in den Landkreisen der Landrat bzw. die Landrätin. Die Rechtsaufsicht über die Kommunalverwaltungen und damit auch über die Jugendämter liegt bei den Regierungspräsidien, Bezirksregierungen, Landratsämtern, Landesdirektionen oder dem Innenministerium. Die Zuständigkeit der jeweiligen Behörde ist in den Gemeindeordnungen der Länder geregelt.
    unser Lösungsvorschlag sieht so aus:
    http://volkundmacht.wordpress.com/2013/12/25/wir-sind-das-volk-die-macht-ist-unser/
    und
    http://volkundmacht.wordpress.com/2013/12/26/bundelung-von-protestseiten/

    S.G.N

    bob06567 sagte:
    Februar 17, 2014 um 6:50 pm

    Hat dies auf Freiheit, Familie und Recht rebloggt.

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