Debakel in der deutschen Familienpolitik – Wir werden von unfähigen Laien regiert

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Nach der Wende wurde Berlin zu einem Symbol des Festes. In dieser Zeit jubelten Menschen noch auf der Love-Parade. Menschen tanzten und zeigten nackte Haut. Heute haben die Wähler kein Vertrauen mehr in die Familienpolitik der Bundesrepublik. Die Wähler wollen nicht mehr von diesen Polit-Travestiekünstlern hören. Gilt nicht die Niederlage der Familienpolitik als Symbol der Niederlage der politischen Führung insgesamt?

Familienpolitik: eine Niederlage. Ein Zwischenbericht, der von der Bundesregierung angeregt wurde, zeigt die Niederlage der Politiker und Experten im Bereich der Familien-politik. Die milliardenschweren Förderinstrumente seien weitgehend wirkungslos und teilweise sogar kontraproduktiv. Seit der Wende haben SPD- und CDU-Politiker im Familienministerium gesessen.

Nach der Wende saß Angela Merkel von Januar 1992 bis November 1994 in dem Chefsessel des Bundesministeriums für Frauen und Jugend. Die Worte von Renate Schmidt (SPD) und Ursula von der Leyen (CDU), die viele Hoffnungen brachten, entpuppten sich als bloßes Gerede. Familienministerinnen brachten keine Lösung mit sich.

Afrika in Deutschland. Renate Schmidt, die darüber träumte, afrikanische Dörfer in Deutschland zu bauen, um den demografischen Wandel steuern zu können, ist auch aus der Sicht verschwunden. Afrika in Deutschland? Doch, Sie lesen richtig. Renate Schmidt erklärte vor der Presse und vor Familienpolitik-Experten, dass man in Deutschland afrikanische Dörfer brauche. Renate Schmidt schwärmte vom afrikanischen Modell und sah in diesem Muster die Möglichkeit, die Lage der Familien in Deutschland zu stabilisieren.

So sollten ältere Leute mit jüngeren Menschen zusammenleben. Nach dem Motto sollten die Deutschen von Afrika etwas lernen. Heute macht Renate Schmidt Werbung für Nestlé und lebt von einer guten Rente.

Große Familien in Deutschland. Weil afrikanische Dörfer nicht nach Plan funktionierten, entwickelte die Familienministerin von der Leyen das Thema „Familienhäuser“. Es musste einfach sein. Mütter mit Kindern und älteren Menschen sollten in einem großen Haus zusammenleben und eine neue große Familie bilden. Laut der Ministerin sollten sich ältere Menschen um die Kinder der anderen kümmern, wenn die Eltern arbeiten gehen. Und wenn die Eltern von der Arbeit nach Hause zürückkommen, sollten sich diese Eltern um die älteren Menschen kümmern. Diese Idee strahlte im Kopf der CDU-Bundes-familienministerin, einer reichen Frau, die nie arbeiten musste. Eine Idee, die zur Niederlage wurde!

Die Flexi-Quote und die Familienpflegezeit. Die neue Bundesfamilienministerin, Kristina Schröder (CDU), hat nichts neues anzubieten. Ihre größte Leistung ist Flexi-Quote und Familienpflegezeit. Die Flexi-Quote soll den Anteil der Frauen in Firmen steigern. Wenn die Quote an Frauen nicht respektiert wird, soll der Inhaber der Firma sanktioniert werden. Da das Thema Familienhäuser von der Familienministerin von der Leyen scheiterte, sollen sich die Familien selbst um die alten Menschen kümmern.

„Mit der Familienpflegezeit vom 1. Januar 2012 sollen Berufstätige die Pflege von Angehörigen übernehmen. So sollen sie die Möglichkeit haben, im Job kürzer zu treten, ohne allzu große Einkommseinbußen hinnehmen zu müssen“, sagt Kristina Schröder (CDU).

In 20 Jahren wird die Hälfte der Bevölkerung 60 Jahre alt sein und mehr. Wie soll das in einem Land funktionieren, das total unflexibel ist und wo die Verwaltung die Menschen sanktioniert? Wie soll es funktionieren, wenn es mit der Arbeitslage schwer geworden ist und wenn die Firmen nicht nach diesem Muster arbeiten können? Außerdem haben die Firmen die „Familienpflegezeit“ neulich abgelehnt.

Der Beweis. Das Debakel um den neuen Berliner Flughafen und in der Familienpolitik zeigt die Inkompetenz der Elite im Land. Eine Elite, die es nicht mehr weiß, wie man im Land lebt. Eine Elite, die nicht das Niveau und die Fähigkteit hat, ein Volk zu führen. Der beste Beweis dafür, dass die Bürger in Deutschland von unfähigen Politikern dirigiert wird, sind die Fälle der Ministerin Annette Schavan (CDU) und des Ex-Verteidigungs-ministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CDU), die ihre Doktortitel erschlichen und einbüßten!

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